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Archivio 2007
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Italiensehnsucht im 19. Jahrhundert
Sonntag, 7. Oktober, 15.30 Uhr
Kunsthalle Bremen am Wall
"Komm' ein bisschen mit nach Italien ...”
unter diesem Motto könnte die Führung stehen, die der Kunsthistoriker
Detlef Stein an diesem Sonntag-Nachmittag exklusiv für die Deutsch-Italienische
Gesellschaft gibt.
Lassen Sie sich bezaubern und inspirieren von Steins
seelenvoll-emphatischem Blick auf Italien - das Sehnsuchtsland der
Deutschen im 19. Jahrhundert”.
Genau das Richtige, wenn Sie Lust auf eine ebenso erkenntnisreiche
wie individuelle Begegnung haben mit Oswald Achenbachs „Mondnacht
in Neapel” oder mit Jakob Heinrich Frieds Gemälde „Blaue
Grotte auf Capri”, die genauso magisch wie das Original im
Golf von Neapel leuchtet.
Stein, einer der besten und begehrtesten seines Fachs, der sich mit
zahlreichen Vorträgen einen Namen gemacht hat und unter anderem
auch schon durch die Caspar David Friedrich Ausstellung in der Hamburger
Kunsthalle führte, vermittelt intime und unterhaltsame Einblicke
in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der deutschen Maler, die es ins
Land, wo die Zitronen blühn” zog.
Ecco: Auch wir in Arkadien!
Ein außergewöhnliches, intellektuelles
Vergnügen, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten ... .Eintritt:
3 Euro
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Paestum. Pinakothek der Antike
Samstag,13.
Oktober 2007
bis Sonntag, 20. Januar 2008
Bucerius Kunstforum
Rathausmarkt 2, Hamburg
Ein kultureller Ausflugs-Tipp von der Deutsch-Italienischen Gesellschaft,
Hamburg:
Das „Museo Archeologico Nazionale di Paestum” stellt erstmals
für eine Schau außerhalb Italiens 40 bemalte Wandstücke
zur Verfügung, darunter sechs vollständig erhaltene Grabkammern,
die zusammen mit den darin gefundenen Grabbeigaben gezeigt werden. Legendär
ist beispielsweise der ins Jenseits springende Taucher.
Bis heute gehört Paestum als Ort arkadischer Ruhe und Besinnung
mit seinen drei großen, dorischen Tempeln aus der Zeit der griechischen
Kolonisation zu den schönsten Reisezielen Italiens. Kaum bekannt
ist allerdings, dass auf dem Gebiet der Tempelanlagen einer der größten
Funde antiker Malerei gemacht wurde.
Bis zu 1000 mit Szenen reich geschmückten Grabkammern werden noch
im Boden
südlich von Salerno vermutet.
Eintritt: Bucerius Kunstforum
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“ Die Gräber von Paestum. Pinakothek
der Antike”
Donnerstag, 18. Oktober 2007, 18 Uhr
Bucerius Kunstforum -
Rathausmarkt 2, Hamburg
Es besteht für Sie die Mäglichkeit, an einer exklusiven Führung
teilzunehmen.
Herr Dr.Andreas Hoffmann, Geschäftsführer des Bucerius Kunstforums
und Projektleiter Kunst und Kultur der Zeit Stiftung und Gerd Bucerius
führen in Ergänzung zu Dr. Hoffmanns Vortrag über die
Gräber von Paestum” durch die Ausstellung, die neue Einblicke
in die reiche Kulturgeschichte der antiken Welt gewährt. Sorgte
doch die Wiederentdeckung des seit dem 11. Jahrhundert völlig in
Vergessenheit geratenen Paestum bereits in der Goethe-Zeit für großes
Aufsehen.
Da die Teilnehmerzahl auf 20 begrenzt ist, empfiehlt sich eine rechtzeitige
Anmeldung bei Signora Susanne Mulzer, Presidentessa in Hamburg
(Tel. 040-709733315).
Anmeldungen werden in der Reihenfolge
ihres Eingangs berücksichtigt.
Eintritt 7 Euro für Ausstellungsbesuch und Führung.
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Roma - città eterna
Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19 Uhr
im Raum 431 des Alten Gymnasiums,
Kleine Helle 7-8
Roma - città eterna - vorgestellt als Power-Point-Präsentation. Die
römische Ewigkeit in einer kurzen
Woche zu erleben ist selbst für junge,neugierige Schüleraugen
eine große Herausforderung. Der Grundkurs Italienisch des
Alten Gymnasiums in Bremen (12. Jg.) berichtet von den Erlebnissen und Erfahrungen
während
des Rückbesuchs
in Rom. Im Rahmen eines Schüleraustausches werden die italienischen
Partner schon in Bremen gewesen sein, wenn die Schülerinnen und
Schüler
des Kurses im November nach Rom fahren. 4 Wochen später berichten
sie von der Reise in Wort und Bild.
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Die römischen Elegien - Goethe und
seine antiken Vorbilder
Vortrag von
Prof. Dr. Hans Kloft
Freitag, 2. November 2007, 20 Uhr
Haus der Wissenschaft, Sandstraße 4-5
Die römischen Elegien Goethes - ursprünglich von ihm „Erotica
Romana” genannt - stellen das bezaubernde literarische Gegenstück
zur Italienischen Reise dar.
Der Eindruck einer faszinierenden Stadt, das beglückende Erlebnis
der Liebe zu einer jungen Römerin, in eins damit die Auseinandersetzung
mit dem antiken Mythos bilden Themen, die Goethe in kunstvoller Weise
zu verbinden weiß. Hohe literarische Qualität und vorbehaltlose
Integration von Sinnlichkeit und Sexualität in das klassisch-humanistische
Menschenbild geben der Dichtung ihren einzigartigen Rang. |
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Susatal
 Dr. Joachim Jaudas
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Cottische Alpen - Bergtouren im Hochgebirge
– Wandern
durch verlassene Täler -Besuch von aufstrebenden Gemeinden
Vortrag
von Joachim Jaudas
Mittwoch, 7. November 2007, 19 Uhr
Bremen, Altes Gymnasium ,Aula, Kleine Helle 7-8
Am südwestlichen Rand des Alpenbogens, keine 100 km vom Mittelmeer,
liegen die Cottischen Alpen. Sie liegen nicht nur geografisch am Rand,
sondern auch wirtschaftlich: Die Modernisierung, wie wir sie aus den
Schweizer Bergen und den österreichischen Alpen kennen, hat viele
Täler der Cottischen Alpen nicht erreicht. Aber auch die alten Wirtschaftsformen,
insbesondere die Berglandwirtschaft, tragen nicht mehr. Folge ist eine
massive Abwanderung aus den Bergtälern in die alpennahen Städte
Turin, Mailand, Grenoble, Marseille. Für die Bewohner ist das Leben
in den Cottischen Alpen zum Existenzproblem geworden; für den Touristen,
den Wanderer, den Bergsteiger hingegen macht gerade diese "Rückständigkeit" den
Reiz einer Durchquerung dieser Alpenregion aus. Durch die minimalen Eingriffe
in die vorhandenen Strukturen blieb die Ursprünglichkeit der Region
erhalten - auch wenn das selten die reine Idylle ist. An vielen Stellen
holt sich die Natur das Gebiet wieder zurück, das in Jahrhunderten
durch die Bergbauern kultiviert und bebaut wurde; verfallende Dörfer,
verödete Felder und erodierende Hänge prägen das Bild.
Joachim Jaudas wird uns die Besonderheiten der Cottischen Alpen vor Augen
führen – mit Bildern und Berichten über das Wandern von
Tal zu Tal und über die Besteigung von hohen Gipfeln. Er wird aber
auch auf die Traditionen der Cottischen Täler und ihre aktuelle
soziale und wirtschaftliche Entwicklung eingehen. Schließlich wird
Joachim Jaudas an einigen Beispielen zeigen, wie Bewohner von Bergdörfern
den wirtschaftlichen Verfall aufgehalten und Alternativen zu nicht mehr
konkurrenzfähigen Wirtschaftsformen entwickelt haben, z.B. durch
einen umwelt- und sozialverträglichen Tourismus, der nicht nur die
traditionelle Kulturlandschaft der Cottischen Alpen erhält, sondern
auch die Voraussetzungen für ein auskömmliches Leben in den
Bergen schafft.
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“ baratto italiano”
tauschen-verschenken-spenden-verkaufen!
können Sie Ihre Literatur, Belletristik, Kunst, Politik, Reiseführer,
Kochbücher, Zeitschriften und Plakate, Schallplatten/CDs
BANCARELLA
da BUCCINI, Rembertiring 49
Sonntag, 11.11. um 11Uhr
Weitere Termine nach Absprache.
Kontakt: J. Orlando-vom Berge, Telefon 342903
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Onehand Jack
Großstadtsinfonie für Gangster, Jazzband und Erzähler
7. Februar 2007 im "Scenario" in der Friesenstraße Ein Bassist mit nur einem Arm? – geht nicht? - Geht doch! Denn
wenn der
liebe Gott seine Hände im Spiel hat und der Blues das Ruder übernimmt,
können wir Dinge tun, die wir vorher nicht einmal zu träumen
wagten. Und so
wird Onehand Jack, der arme Junge mit nur einem Arm, ein großer
Musiker. Mit
etwas Glück und seinem Können etabliert er sich in der Musikszene,
räumt ein
paar üble Gestalten aus dem Weg und findet bei alledem sogar auch
noch seine
große Liebe.
Eine so verrückte Geschichte konnte nur dem italienischen Meister
skurriler
Erzählkunst Stefano Benni einfallen.
Johannes Henn hat sie ins
Deutsche übertragen, und Rainer Iwersen, bekannt in Bremen vor
allem als Regisseur vieler Stücke für die Shakespeare Company, hat die fantastischen
Abenteuer
von Onehand Jack mit der Jazzband „Haunted by the Blues“ und
mit Johannes
Henn als Erzähler für die Bühne in Szene gesetzt.
„Haunted
by the Blues“
sind Dietmar Kirstein am Klavier, Eckhard Petri am Saxophon, David
Jehn am
Bass und Stefan Ulrich am Schlagzeug, die mit ihrer Musik, aber auch
mit
ihrer Präsenz das Stück entscheidend mitgestalten.
So ist „Onehand Jack“ ein facettenreicher Abend, der sich
manchmal als
musikalischer Comic, manchmal aber auch als märchenhaftes musikalisches
Theater darstellt, fantastisch und realistisch, rührend und komisch,
laut
und leise.

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Prosa, Lyrik und Musik im Konsulat
Im Konsulat wird es noch mehr musikalisch-literarische Überraschungen
geben.
Henriette Cejpek, Schauspielerin am Bremer Theater, die im neuen Jahr
gleich
in zwei großen Premieren zu sehen ist, in "Die Amazonen" von
Stefan Schütz
(ab 2.Februar)
und in Molières "Tartuffe" (ab 17. Februar) wird italienische
Prosa und
Lyrik
im Konsulat rezitieren.
Die junge, französische Oboistin Lola,
noch
Studentin an der Hochschule für Künste, ist die musikalische
Dialogpartnerin
der Aktrice, die schon an
so bedeutenden Bühnen wie dem Wiener Burgtheater und am Schauspielhaus
Bochum engagiert war und eine besondere Affinität zu Italien hat.
Den
genauen Termin
entnehemen Sie bitte der Tagespresse. |
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Der ligurische Autor Marino
Magliani kommt Ende April nach Bremen, um
auf
Einladung der Deutsch-Italienischen Gesellschaft aus seinem neuen Buch "
Quattro giorni per non morire" zu lesen.
1960 in Dolcedo in der
Provinz
Imperia
geboren, besitzt Magliani den biographischen Hintergrund, um uns über
seine
Heimat, diesen engen Küstenstreifen zwischen Bergen und Meer,
zu berichten.
In seinem
neuen Roman, der auch in Ligurien spielt, geht es um einen Menschen,
der auf
zweifache Weise - durch Krankheit und Haftaufenthalte - gezeichnet
ist.
Die Lesung findet auf Italienisch - mit deutscher Übertragung -
im
Italienischen Konsulat am Sielwall um 20.00 h statt.
Den genauen Termin entnehmen Sie bitte der Tagespresse. |
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Geplant sind außerdem Kooperationen
mit dem Bremer Theater
rund um die italienischen Premieren der neuen
Saison:
Verdis “Forza del destino" am
3. Februar 2007
Leitung Stefan Klingele
Pirandellos lebens-
weises Kunst-Stück “Die
Riesen vom Berge"
am 28. April 2007

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