archivio 2009
Helga Clauss Amori · Liebespaare der Antike Malerei
Ausstellungseröffnung im Rahmen der
Veranstaltungsreihe der
„Bremer Antikengespräche”
Donnerstag, 26.11. 2009, 19 Uhr
ANTIKENMUSEUM
IM SCHNOOR
Dionysos und Ariadne, Faun
und Gespielinnen, Zeus und Geliebte,
Amor und Psyche und viele mehr
Laudatio: Wolfgang Deter-Lüken
Auskünfte erteilt Ihnen gern
Atelier Helga Clauss, Telefon 0421-72956
www.atelier-helga-clauss.de
Einladung
ausdrucken
Dauer der Ausstellung: 26. XI. - 19. XII.
2009
im ANTIKENMUSEUM
IM SCHNOOR
Meisterwerke griechischer Vasenkunst -
Sammlung Zimmermann
Marterburg 55-58 · D-28195 Bremen
Öffnungszeiten:
Mi / Do / Sa / So 12 -17 Uhr,
Führung nach Vereinbarung.
Auskünfte erteilen wir gern unter
Telefon 0421-639 35 40
www.antikenmuseum.de
Sandro Botticelli 1445-1510Botticelli
Erste Ausstellung
zu dem großen Meister der italienischen Renaissance im deutschsprachigen
Raum.
Freitag, 13.11. 2009 bis Sonntag, 28. Februar 2010
Städel Museum Frankfurt - Ausstellungshaus
Der viel gepriesene Zauber der Bildsprache
Botticellis liegt nicht nur in der meisterhaften
Umsetzung von Renaissance-Idealen, sondern
auch in der einzigartigen Ausdruckskraft seiner
Figurenschöpfungen begründet, die ihre klassisch
graziöse Schönheit feierlich und vielfach mit
melancholischer Note in Szene setzen.
Anhand von Bildnissen, mythologischen Allegorien
sowie Marienbildern zeigt die Ausstellung im
Städel Museum, wie innovativ und einfühlsam
Botticelli tätig war.
Insgesamt wird die Ausstellung über 80 Werke
Botticellis, seiner Werkstatt und Zeitgenossen -
darunter Filippino Lippi oder Andrea del Verrocchio -
zeigen können.
Die Sonderausstellung widmet sich kostbaren
Schöpfungen aus allen Schaffensphasen Botticellis,
konfrontiert diese mit thematisch verwandten
Werken seiner Künstlerkollegen und beleuchtet
sie im historischen Kontext ihrer Entstehung.
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beim staedelmuseum.de
la dolce vita
Im Februar 2010 gibt es im Schauspielhaus Bremen
eine Bühnenfassung des bekannten Films von Fellini
zu sehen. Seit ca 50 Jahren, seit dem Erstaufführung
des Films, ist "la dolce vita" eine Redewendung
geworden, mit der sich Lokale und Kinos schmücken
und die immer noch auf lustbetontes Leben
mit Hang zur Dekadenz verweist.
Der GK 13 Italienisch des Alten Gymnasiums hat sich dieses Themas
angenommen und plant in Zusammenarbeit mit dem
Theater eine zweisprachige Ausstellung.
Aufführungsort und -zeit bitte der Tagespresse entnehmen! .
Benefizkonzert für die Erdbebenopfer von L’Aquila /
CONCERTO GALA PER LE VITTIME DEL TERREMOTO ALL’AQUILA
Galakonzert
Freitag, den 13. November 2009 um 20.00 Uhr /
Venerd ì, 13 novembre 2009 alle ore 20.00 h
SENDESAAL BREMEN - Bürgermeister-Spitta-Allee 45, 28329
Bremen
Lesen Sie hier mehr über das Programm
cinema italia - neues italienisches Kino in Bremen
im Atlantis und in der Schauburg
Samstag, 15.10. 2009 bis Mittwoch, 21. 10.
2009
Programmdaten finden Sie bei den Bremer Filmkunsttheatern
mehr
über die Cinema Italia-Tournee 2009 finden Sie hier
Begegnung des Malers Eduard Bargheer mit Italien
Vortrag von Prof. Volker Plagemann
Donnerstag, 22. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Villa Ichon am Goetheplatz
Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro
Eduard Bargheer (1901 - 1979) war der Beitrag Hamburgs zur Malerei der Moderne und - nach Jahrhunderten - wohl der letzte der Künstler, dessen Kunst von der „Reise ins Licht“ nach Italien profitierte. Nachdem er um 1930 der wichtigste Vertreter des Hamburger Expressionismus in der „Hamburgischen Sektion“ gewesen war, begegnete er 1935 der Insel Ischia. Als er mit der Verschärfung der Kunstpolitik der Nazis 1936 keinen Weg mehr für seine Kunst sah, ging er 1939 ins Exil und hielt sich in Florenz und Ischia auf. Von Italien aus machte er Karriere: 1948 und 1950 auf der Biennale in Venedig und 1955 und 1959 auf der Documenta in Kassel. Nach der Rückkehr 1953 nach Deutschland hielt er sich lebenslang halbjährlich im Winter in Blankenese, im Sommer auf Ischia auf.
Die Hamburger Kunsthalle stellte 2008 in einer großen Ausstellung Bargheers Malerei aus. Zur Eröffnung erschien Volker Plagemanns Biografie im Rahmen der „Hamburger Köpfe“, die von der Zeit-Stiftung herausgegeben werden. Sie schildert das Leben des Künstlers in Deutschland und Italien.
Volker Plagemann lehrt als Professor für Kunstgeschichte an der Universität Hamburg. Er leitete 1973 - 1980 als Senatsrat die Bremer, 1980 - 2003 als Senatsdirektor die Hamburger Kulturbehörde.
Die römischen Villen um den Vesuv
Vortrag von Prof. Dr. Papalardo
28. Juli 2009, 19 Uhr
Focke Museum Bremen
Der fruchtbare Boden um den Vesuv
hat in der römischen Kaiserzeit viele landwirtschaftliche
Betriebe ( VILLE RUSTICHE) hervorgebracht,
von denen nahezu dreißig bekannt
und zum Teil ausgegraben sind.
Der Archäologe Prof. Dr. Umberto Papalardo arbeitet
seit langem vor Ort und gilt als einer der besten Kenner der Region.
Wir, die
Wittheit, das Fockemuseum, die Freunde der Antike und die Deutsch-italienische
Gesellschaft Bremen laden Sie gemeinsam ein, die römischen Villen
am Golf von Neapel kennenzulernen.
Prof. Dr. Hans Kloft
Una vasca die troppo
Francesco Ferracin
Lesung am Donnerstag, 14. Mai 2009 um 19.30 h im Wallsaal der Zentralbibliothek
Bremen
Einführung: Sigrid Schuer (Società Dante Aligheri)
Moderation: Erwin Miedtke (Stadtbibliothek)
Der studierte Germanist Francesco Ferracin legt mit „Una vasca di
troppo” sein Roman-Debüt vor, das bei den italienischen Rezensenten
auf ein äußerst positives Echo stieß. Der 1973 in Venedig
geborene Autor kennt Mestre wie seine Westentasche. Dort geht Alessandro,
der nach einem zehnjährigen Auslandsaufenthalt, den er unter anderem
in Japan verbrachte, auf die erbarmungslose Jagd nach den Mördern seines ägyptischen
Schwagers und seines Neffen, die unter mysteriösen Umständen umgekommen
sind. Gemeinsam mit seinem alten Freund Giorgio, einem unterbezahlten Journalisten,
versucht er die Wahrheit herauszufinden. Ein einsamer Kampf durch den Dschungel
kleinbürgerlicher Moralvorstellungen und die mafiösen Strukturen
der Unterwelt Italiens und des Balkans. Dabei kommt ein Skandal nach dem
anderen ans Licht. Unter der vermeintlich sauberen Oberfläche einer
scheinheiligen Gesellschaft verbirgt sich ein Sumpf aus Rotlicht- und Drogen-Kriminalität.
Francesco Ferracin lebt heute abwechselnd in Berlin und London und arbeitet
auch als Film-Produzent.
Der Autor wird zunächst aus seinem spannenden Roman eine Passage auf
Italienisch lesen und dann im Gespräch mit Herrn Erwin Miedtke, dem
stellvertretenden Direktor der Zentralbibliothek, auf Deutsch den Inhalt
seines Kriminalromans diskutieren.
Wir freuen uns über diese erneute Kooperation mit der Zentralbibliothek,
auf deren Initiative diese Lesung zustande gekommen ist.
„Die Gabe des Dionysos - Weine der Antike”
„ Altes und Neues Weinland Italien - Weine aus Historie und Dichtung”
Prof. Dr. Hans Kloft
Freitag, 6. Februar 2009, 18 Uhr im Antikenmuseum im Schnoor Marterburg
55-58, 28205 Bremen
Den alten Griechen und Römern war der Wein eine Gabe des Gottes
Dionysos bzw. Bacchus.
Das antike Italien wurde nicht zuletzt durch die griechische Kolonisation
(7.-5. Jahrhundert vor Chr.) zum klassischen Weinland der alten Welt.
Die heutigen Winzer Italiens knüpfen z. T. mit alten Trauben an
die antike
Weinpraxis an
und kreieren höchst ansprechende Weine wie „den kleinen Griechen” (Grechetto),
den „Troia Diomedes” oder den „Taras”, der als Sohn des
Poseidon die große Weintradition
der griechischen Kolonie Tarent repräsentiert.
Der Vortrag will die mythische, historische und literarische Dimension des Weines
würdigen.
Antonio
GramsciÄsthetik und praktischer Marxismus in Italien
Labriola · Gramsci · Croce
Dr. Bernd Oei
Mittwoch, 4. März 2009, 19.30 Uhr
Philosophiesalon, Stader Straße 35, 28205 Bremen
Der Vortrag reflektiert das Werk von Antonio Labriola, Begründer des
Marxismus in Italien, Antoni Gramsci, der unter Mussolini die wichtigste
Identitätsfigur des
Widerstands gegen Mussolini war und Benedetto Croce, der den Marxismus um die ästhetische
Theorie bereicherte.
Die drei Philosophen verbanden Kunst und Politik während des Nationalismus
und veranschaulichen die geistigen Strömungen Italiens, die bis heute
wirken.

