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Famosi
Ex-Studenti del Liceo classico innamorati del paese dove crescono i
limoni
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Herzliche
Einladung zum Besuch der Ausstellung
im Italienischen Konsulat, Sielwall 54, 28203 Bremen.
geöffnet: Montag, Mittwoch, Freitag und Samstag
von 9.30 Uhr bis 12.30
Die Ausstellung läuft bis Ostern 2003.
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(Berühmte Ex-Schüler
des Alten Gymnasiums, die in das Land verliebt waren, wo die Zitronen
wachsen)
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Die
Schüler/innen des aktuellen Grundkurses 13/Italienisch des Alten
Gymnasiums in Bremen haben die Ausstellung im Italienischen Konsulat
erstellt. Gezeigt werden die Verbindungen zwischen der Schule und Italien
anhand einiger Beispiele von berühmten Absolventen des Alten Gymnasiums,
die irgendwann in ihrem Leben die Liebe zu Italien entdeckt haben.
Die
Schüler stellen auf Schautafeln ausgewählte Biographien vor,
die die angesprochene Verbindung veranschaulichen.
Beispielsweise
übersetzte der langjährige Bürgermeister der Stadt, Otto
Gildemeister, der vor ca. 150 Jahren das Abitur am AG machte, Dante und
Ariost ins Deutsche.
Wilhelm Henzen war 25 Jahre Leiter des Archäologischen Instituts
in Rom, Bauunternehmer Lüder Rutenberg suchte in Italien nach Inspirationen
und Bürgermeister Georg Spitta überquerte die Alpen zu seinem
Vergnügen.
Bei einem Ausflug auf den Vesuv verunglückte der Bremer Kaufmannssohn
und Jurist Johannes Friedrich Delious tödlich. Zur Erinnerung ließ
seine Familie die Briefe des damals 31-jährigen drucken. Der
Bremer Professor Dieter Richter, der auch den Eröffnungsvortrag hielt,
hat diese Briefe neu veröffentlicht.
Allen denjenigen, die sich eingehender mit dem Thema beschäftigen
wollen, sei das Buch empfohlen:
Bremen und Italien - Zur Geschichte einer Beziehung
Hg. Christian Marzahn und Dieter Richter
Beiträge zur Sozialgeschichte Bremens, Heft 16, Edition Temmen ,
10,90 EUR
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Mignon
Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrthe still und hoch der Lorbeer steht?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht' ich mit dir,
O mein Geliebter, ziehn.
Kennst du das Haus? Auf Sälen ruht sein Dach,
Es glänzt der Saal, es schimmert das Gemach,
Und Marmorbilder stehn und sehn mich an:
Was hat man dir, du armes Kind, getan?
Kennst du es wohl? Dahin!
Dahin möcht' ich mit dir,
O mein Beschützer, ziehn.
Kennst du den Berg und seinen Wolkensteg?
Das Maultier such im Nebel seinen Weg,
In Höhlen wohnt der Drachen alte Brut;
Es stürzt der Fels und über ihn die Flut.
Kennst du ihn wohl? Dahin!
Dahin geht unser Weg!
O Vater, laß uns ziehn!
Johann Wolfgang von Goethe
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